deutschsprachiger Schreibwettbewerb

All diejenigen, die gerne fotografieren und auf Deutsch schreiben, sind herzlich eingeladen beim GRAFFITI-WETTBEWERB mitzumachen:

Die besten 18 TeilnehmerInnen sind herzlich zum Schreibworkshop eingeladen und die besten 18 Fotos werden in der Österreichbibliothek Osijek ausgestellt. Auf die besten 3 TeilnehmerInnen warten zusätzlich tolle Preise, die am Freitag 4.5.2012 in der Österreichbibliothek vergeben werden.

Rezensionen zu einem ungewöhnlichen Ereignis

Mit seiner Multmedialesung verführt Marion Lackner in die märchenhafte Welt des kleinen Mädchens Asta aus seinem Debutroman “Asta im Winterwald”.

Was die Studierenden der Germanistik von Marios Darbietung in der Österreichbibliothek hielten, können Sie hier nachlesen:

Zauberwelt von Ružica Mišković

“ASTA im Winterwald”, eine multimediale Lesung in der Österreichbibliothek

Mario Lackner, der Verfasser des Romans „Asta im Winterwald“, entführt seine Leserschaft auf einzigartige Weise in den, in Westeuropa so gut wie unbekannten, Reichtum slawischer Mythen, Märchen und Legenden. Darüber hinaus verknüpft der Roman spannend und überraschend Fiktion mit dem aktuellen Weltgeschehen. In seiner multimedialen Lesung  wird er die fantastischen Welten aus seinem Erstlingswerk durch Musik und Bilder zum Leben erwecken.

Lesung in Osijek:

Wann: Mittwoch, 18.01.2012 um 18:00

Wo: Österreichbibliothek Osijek

Der Autor:

Geb. 1978 in Steyr wuchs er in Enns auf und lebt heute teils in Wien, teils in Langau im Grenzland zu Mähren. Er studierte Internationalen Entwicklung in Wien und Rotterdam (Mag., seine Forschungsarbeit „Sexuelle Rechte in der Ostzusammenarbeit“ wurde 2011 bei VDM publiziert) und ist Dipl. Sexualpägagoge und –berater.

Seit einem Jahrzehnt verfasst er vermehrt Gedichte, Wortspuren und Liedertexte. Mit ersten Skizzen zur Asta-Trilogie begann er 2007 auf einer Zugfahrt von Rotterdam nach London und ist 2011/2012 mit „Asta im Winterwald“ auf magisch-multimedialer Lesereise, die uns ein Fenster öffnet in den so gut wie unbekannten Mythen- und Märchenschatz des östlichsten Teils Europas. Mehr dazu auf www.TRAUMSIEBEREI.at

KuKuFe 2011

“,…und bringt ordentlich Hunger mit. Bis gleich! Jana legte auf und wandte sich wieder der Pfanne zu. Der Unterarm war jetzt fast gar.” 

So ähnlich oder ganz anders könnte Deine Tiny-Tale aussehen. 

“Anja starrte den Fremden an. Der Mann kam ihr nicht im Entferntesten bekannt vor. „Schön dich kennenzulernen!“, grinste ihr Spiegelbild.”

Florian Meimbergs ist sozusagen der Erfinder der Tiny Tales und schreibt regelmäßig Geschichte aus 140 Zeichen- der Länge einer Twitternachricht also- auf Twitter: Mehr Infos: http://goo.gl/UTXti (Die Beispiele aus diesem Text stammen übrigens alle von Florian Meimberg.)

Grinsend musterte Stefan den Androiden. Das Maschinenwesen glich ihm aufs Haar. Er sah zur Uhr. 2 Minuten bis “Schlag den Raab”.

Mach mit und reiche Deinen Beitrag bis 4.12.2011 ein. 

“Die Übelkeit. Der Heißhunger. Die ausbleibende Periode. Es gab keinen Zweifel. Maria räusperte sich: „Josef? Wir müssen reden.“

Jeder Textbeitrag: nicht mehr als 140 Zeichen – eine Twitternachricht
Jeder Multimediabeitrag: max. 140 Sekunden
Das Publikum entscheidet über den Sieger
Mehr Infos: KuKuFe@gmail.com
Folge dem Fest auf Twitter: @KuKuFe 

“Der Times Square brodelte. 976.341 Menschen verabschiedeten euphorisch brüllend das Jahr. “3…2…1…” Diesmal kamen die Raketen von oben.”


“GermanistInnen in der Privatwirtschaft” diesmal in Timisoara, Rumänien

Mit Unterstützung der Donauschwäbischen Kulturstiftung, des DAAD und des Kulturforums Bukarest wurde der Workshop „Perspektive Privatwirtschaft und Unternehmen für GermanistInnen“ zum dritten Mal von 27.10.-29.10.2011 in Timisoara/Rumänien abgehalten.

Obwohl die Anreise dieses Mal sehr lang war, wenig Studierende aus Timisoara teilgenommen haben, wir die Zeitumstellung einfach vergessen haben (in Rumänien muss man die Zeit um eine Stunde vor stellen) und wir in einem salvatorianischen Kloster übernachtet haben, hat sich die Reise für die neun Studentinnen aus Osijek wieder ausgezahlt. Bojana, Maria und Volker, die Vortragenden, haben sich trotz wunderbaren Wetters und der herrlichen Stadt Timisoara nicht ablenken lassen und sich wieder für unsere Studierenden ins Zeug gelegt.

Wir können uns bald auf einige neue Sprachschulen in der Region Osijek freuen…

Was ist also “österreichisch” in Osijek?

Nach den sehr erfolgreichen österreichischen Kulturtagen in Osijek, bei denen auch die Gewinnerinnen und Gewinner des Preisausschreibens vorgestellt wurden, möchte ich Ihnen nun die Texte und Fotos aller TeilnehmerInnen nicht vorenthalten und mich damit noch einmal bei den TeilnehmerInnen bedanken.

      

Zwei TeilnehmerInnen möchte ich aber besonders hervorstreichen:

Den Gewinnertext der 14-18 jährigen von Paula Rem “Erinnert Ihr Euch an die Zeit?”: Sie hat eine Liebeserklärung an das Kino Urania geschrieben, das am Samstag nach 99- jährigen Bestehen in seiner gewohnten und unvergesslichen Form zugesperrt hat. Obwohl ich erst seit 2 Jahren in Osijek lebe, war das Kino Urania ein wichtiger Bestandteil meines kulturellen Lebens hier und ich hoffe, es findet sich ein Weg das Gebäude als Kulturraum zu erhalten. Viele Menschen kämpfen mit großem Einsatz darum.

Der zweite Text ist von Vladko, ein Wienliebhaber, der leider noch kein Deutsch kann (aber er möchte es lernen) und seinen Text auf Kroatisch eingeschickt hat. Außer Konkurrenz, weil die Voraussetzung ja deutsch zu schreiben, war, wurde auch sein Text ausgestellt. Am nächsten Abend, bei der Abschiedsfeier von Kino Urania, durfte ich Vladko kennen lernen. Er erzählte, dass er nach seinem Studium unbedingt in Wien leben möchte, seine Freundin jedoch Paris, weil sie die deutsche Sprache hässlich findet. Wo auch immer es die beiden hinverschlägt, es war mir ein großes Vergnügen sie kennen zu lernen.

In dem einen Fall geht es um ein Gebäude, das noch zu kakanischen Zeiten gebaut worden ist und heute von zwei Großkinoketten (absurder Weise ist eine davon aus Österreich) verdrängt werden soll, im anderen Fall um eine ganz persönliche Liebe zu Wien, die Ausdruck in kroatischer Sprache gefunden hat.

Aber genug der Rederei, lassen wir nun die kleinen Kunstwerke für sich sprechen:

14-18 Jährige:

1. Platz: Paula Rehm

Erinnert ihr Euch an die Zeit?

Erinnert ihr euch an die Zeit, die lange Zeit der berühmten Osijeker Kinos Europa und Uranija? Wenn ihr ein Teil der ferneren Vergangenheit seid, denkt ihr sicherlich zumindest auch an Crvena zvijezda und Papuk, Träger und Verbindungsglieder der modernen und traditionellen Kultur. Erinnert ihr euch an den Korzo[1] und die langen Spaziergänge durch die Parks der grünsten Stadt Jugoslawiens? Erinnert ihr euch an die endlosen, romantischen Abende voll von neuen Bekanntschaften mit dem Wohlgeruch von Popcorn? Einen Blick auf die herrliche Drava-Brücke und den Schauer der Erregung, bevor man das schöne Jugenstilgebäude des Uranija- Kinos betritt? Dieses Gebäude beeindruckt mit dem neuesten Filmangebot wieder und wieder.

Erinnert ihr euch an Viktor Axmann,  Österreicher, der die kroatische Nationalität übernommen hat, der dieses Gebäude als Kino im Jahre 1912 baute und eine Brücke zwischen dem deutschen Jugendstil und dem Sezessionstil in Osijek baute? Osijek hat immerhin einen Teil seiner alten, essekerischen Kultur bewahrt. Aber lasst euch nicht in die Irre führen – vergesst nicht die essekerischen Kinos Slavija und Royal als ein Teil einer schon verlorenen Vergangenheit.

Essekerer, schützt eure Stadtkultur! Im Gebäude des Filmtheaters Uranija könnte eines Tages der Zettel hängen:

An dieser Stelle war einmal ein Kino, heute ist es ein Kasino .

Eigentlich zeigt sich der Unterschied im Wort nur durch zwei Buchstaben: S und I. Es scheint nicht wichtig, aber auch nicht richtig – weil der Wille selbst kein Glück gebracht hat – aber sonst seid ihr gezwungen, den Verlust essekericher Filmtradition zu bezeugen. Nur durch den Erhalt des kulturellen Lebens, besteht die Stadt gegen ihre Konkurrenz! Soll heißen: Wir sind stärker!

Blüh’ im Glanze dieses Glückes,

 Blühe, essekeriche Potenzial!


[1] Der ursprüngliche Name Osijeker Kinos Europa – später Der Rote Stern (Crvena zvijezda) – war Corso; das Kino ist entlang der Straße, die eine langjährige Rolle des Osijeker Korso trägt– im wahrsten Sinne des Wortes.

2. Platz:  Ljubica Brigitte Nikić (16 Jahre)

Österreich in Osijek

     Der Platz “Sv. Trojstva” ist einer der ältesten Plätze Osijeks. Er hat etwas mit Österreich zu tun. 1898. Platz „Franje Josipa“ wurde er zur Ehre des 50. Jahrestags der Regierung des österreichen Kaisers genannt.

Ich kenne den Platz „Sv. Trojstva“ zwölf Jahre lang. Ich war vier Jahre alt, als meine Familie und ich nach Osijek gekommen sind. Diesen Tag habe ich etwas Unglaubliches gesehen und das hat mich fasziniert. Das was ich gesehen habe, war das Viertel Namens Tvrđa. Tvrđa sieht überhaupt nicht wie ein Teil Osijeks aus. Am schönsten fand ich den Platz „Sv. Trojstva“ und heute finde ich ihn noch schöner. Ich bin mit dem Platz irgendwie verbunden. Das ist mein Lieblingsort, wo ich relaxen und entspannen kann. Dort habe ich viele Lieder geschrieben. Wenn ich mit Freunden ausgehen will, dann ist mein erster Vorschlag, in ein Café am Platz „Sv. Trojstva“ zu gehen. Wenn es Winter ist, spielen wir im Schnee am Platz und dann trinken wir in einem dieser Cafés  Tee. Fast alles was ich mache, mache ich dort. Wenn es sehr heiß ist, gehen alle ans Meer. Mir ist es viel lieber auf dem Platz zu sein und zu  chillen. Da kann ich in Ruhe über alles nachdenken und die Musik, die aus der Musikschule kommt, hören. Oft gehe ich ins Museum. Mein Lieblingsmuseum ist auf dem Platz, na klar, aber ich weiss nicht welches Museum ich mehr mag, weil es zwei Museen auf dem Platz gibt… und nicht zuletzt: viele schöne Jungs gehen in die Wirtschaftschule, die auch auf dem Platz ist.

ALLES  ist auf dem Platz. Der Platz hat mein Leben verändert und er bedeutet mir sehr viel.

3. Platz:  Krešimir Pušić (15 Jahre)

Hallo!

Das ist ein Foto von mir selbst und meiner Vorstellung von einer süßen Verbindung zwischen Österreich und Kroatien. Sie können mich hier sehen, wie ich an einem Tisch sitze und wie sich meine Osijeker Zunge auf die Mozartkugeln und eine Julius Meinl Kaiser Melange freut.

Mmmmmm… Mozartkugeln sind meiner Meinung nach so lecker. Ihre leichte Süße erinnert meine Zungenspitze sofort an Österreich.

Persönliche Erfahrungen können am Besten dazu beitragen, sich ein persönliches Bild von einem Land zu machen, z.B. meine persönliche Erfahrung sagt mir, dass österreichische Schokoladen toll sind. Über Österreicher weiss ich auch, dass sie sehr stolz auf ihre Landschaften sind, besonders auf ihre Alpen. Aus meiner persönlichen Erfahrung weiss ich, dass sie sehr stolz auf ihre Alpen sein dürfen, weil sie die beste Alpenmilch für ihre Schokoladen produzieren. Ich finde es auch toll, dass ich diese Schokoladen in Osijek kaufen kann.

Heutzutage haben gutes Essen und Gastronomie einen grossen Einfluss auf die Beziehungen zwischen den einzelnen Ländern. Kroatien und Österreich, Osijek und Wien, haben sehr gute Beziehungen dank dem guten Essen. Das Wiener Schnitzel ist in meinem Haus in Osijek sehr beliebt. Zuerst wollte ich meine Familienmitglieder fotografieren, wie sie die besten Wiener Schnitzel, die regelmässig von meiner Mutter vorbereitet werden, genießen, aber ich habe mich doch für die Kugeln entschieden, weil sie so edel sind und man genießt sie zu besonderen Anlässen.

Julius Meinl Kaffee wird in den besten Kaffehäusern Wiens serviert und jetzt begleitet er mich hier in Osijek. Er bietet mir einen kleinen Urlaub in Osijek nach Wiener Art!

18+

1. Platz: Dunja Piperković und Luka Pejić

Die Geister der Vergangenheit

Der kalte Herbstwind stieß ihm in den Rücken, während er durch die Straßen der Altstadt wanderte. Die Gebäude waren ihm bekannt, so wie die Gesichter der stolzen Denkmäler, deren Blick er fühlte. Noa war hier kein Ausländer, aber die Nacht und der Alkohol warfen ihn ins Unbekannte. Ein weiteres Durchfallen im Examen lieβ einen Vorhang fallen und bedeckte seine Augen. Der junge Student der Geschichte konnte die Stimmen, die aus den Gaststätten von allen Seiten kamen, nicht erkennen. Er hörte nur das bedeutungslose Rauschen. Er dachte nur an die verdammte Prüfung,  die er wieder nicht bestanden hatte.

Beim Versuch sich daran zu erinnern, wo er Fehler gemacht hatte, gingen vor seinen Augen die Bilder der längst vergangenen Zeit vorbei. Die vergessene keltische Siedlung, die Trümmer der römischen Kolonie, türkische Spuren im Schlamm des mittelalterlichen Osijek … Er betrat und verlieβ die Gassen, als ob er aus einer historischen Epoche zur anderen sprang.

Als er an einem alten Volkswagen vorbeiging, setzte er sich auf den Boden. Er hatte sowieso keine Eile und er wusste nicht, wohin er ging. Dann erblickte er etwas Ungewöhnliches, etwas, was seinem Verstand trotzte.

Durchscheinend wie ein Spinnennetz schwebte ihm eine weiβe Silhoutte vor den Augen. Die Angst erlaubte ihm nicht, sich zu bewegen. Er konnte nur den Anblick ängstlich betrachten. Dann erinnerte er sich an die Geschichten, mit denen die Großmütter ihre Enkel erschreckt hatten. Der Geist von General Johann von Beckers schritt durch die Straßen in Tvrđa. Ein österreichischer Bauer, aus der Osijeker Altstadt aus dem achtzehnten Jahrhundert, verließ Noa ohne Worte. Der alte General war nicht der Einzige; dort befand sich noch der Schriftsteller Alexander Roda Roda, der Maler Hugo Conrad von Hötzendorf, Adolf Waldinger und die anderen, die einmal gemeinsam den Habsburger, mitteleuropäischen Stadtgeist bildeten. Bekannte und unbekannte Leute standen vor dem jungen Noa: österreichische Kaufleute, Künstler, Arbeiter, Esseker blauen Blutes, Menschen, die in den Jugendstilgebäuden gelebt hatten, auch Menschen, die die österreichischen Zeitungen in Osijek veröffentlicht hatten… Der Tanz dieser Leute in der Luft dauerte eine kurze Zeit und verschwand wie Noas Kater. Die Geister der Vergangenheit wurden ein Bestandteil der Gegenwart und in der Mitte dieser seltsamen Zeitverbindung fand sich ein verwirrter junger Mann, der die eigene Vernunft von der Trunkenheit nicht mehr unterscheiden konnte.

Nach ein paar Sekunden stand Noa auf. Die Nacht war noch kalt, Clubs und Cafés waren voll von jungen Menschen, und die Denkmäler beobachteten noch immer das abendliche Spiel von Jugend-und Seelenfrieden. Als er in der Stille abfuhr, schien dem erstaunten und erschrockenen Noa die Geschichte nie näher undklarer.

2. Platz: Olja Ničić

Ein bisschen Österreich in meiner Heimatstadt muss sein

 Sonntagnachmittag. Da riecht es so was von gut aus der Küche. „Muttiiii. Was machst du denn da?“  frage ich. „Apfelstrudel.“ Antwortet sie.  „Oh lecker, wird es bald fertig?“ schreie ich aus meinem Zimmer.  „Ja, ja. Bald. Komm doch mal her. Ich will dir was erzählen.“ „Erzähl!“

Damals vor zehn Jahren habe ich mir das erste Mal die Geschichte über österreichische Tiroler Apfelstrudel angehört und von da an riecht er noch immer in meiner Nase.

Das Rezept und die Geschichte erlernte meine Mutter von ihrer Großmutter.
Ich würde es etwas Österreichisches aus meiner Familienküche, nennen.
Wenn ich mein altes Fotoalbum aufschlage und mir die Bilder anschaue auf denen ich mit meinen Freunden vor dem Schloss Schönbrunn in Wien stehe, so richtig durchgefroren mit einer Tasse heißer Schokolade, wird mir sofort so richtig warm ums Herz. Sechs Jahre später ist es noch immer die einzige Tasse aus der ich, und nur ich trinke, die speziell vorsichtig gewaschen und benutzt wird und die in mir die zauberhaften Bilder meines ersten „Advent in Wien“ erweckt.
Ich könnte jetzt mit meinem Aufzählen fortfahren, aber so würde es kein Ende geben, ich könnte über die Österreichische Bibliothek schreiben, neben der ich jeden Tag auf meinem Heimweg von der Uni vorbeifahre, oder Cineplexx, das österreichische Kino, das neulich in Osijek eröffnet wurde, sogar Josip Juraj Strossmayer spielt hier eine wichtige Rolle; wieso er?

Meine Freundin lebt in der Strossmayer Straße, die beste Pizza kann man in der Pizzeria Strossmayer bestellen, meine Universität wurde nach dem bekannten Bischof und Politiker Josip Juraj Strossmayer gennant. Und was er mit Österreich zu tun hat? Na ja, sein Urgroßvater war ein Österreicher. Wussten sie das?

Ich will jetzt zu dem schönsten und für mich wichtigsten Teil dieser ganzen Geschichte kommen, und zwar zu meinem Lieblingsteil Osijeks, die Drau. Die Drau ist ein Nebenfluss der Donau, der durch Südtirol (Italien), Osttirol und Kärnten (Österreich) sowie durch die Untersteiermark (Slowenien) und dann endlich durch Kroatien und Osijek und am Ende nach Ungarn fließt. Sie bringt uns also etwas Österreich mit sich.

Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, Spaziergänge, Sommer, Baden, die Brücke, das Händchenhalten,  die Erinnerungen… das und vieles mehr verbindet mich mit dem schönsten Fluss der Welt, meiner Drau.

3. Platz:  Nataša Horvat

…Oktober… gegen Mittag…

 

Liebes Tagebuch!

Es ist schon lange her, als ich das letzte Mal Österreich besuchte. Viele Jahre sind vergangen, sechs wenn ich mich nicht täusche. Sechs Jahre ist Österreich in meinen Erinnerungen gespeichert, sechs Jahre deute ich mir Bilder vor meinen Augen. Und weißt du was? Es gelingt mir. Diese Einfachheit, Eleganz und Feinheit vergisst man nicht so schnell. Nur ein Tag reichte um zu merken, wie schön dieses Land ist. Von der Architektur, dem Landschaftsbild bis hin zur Kultur. Oft habe ich mich gefragt, ob es eine kroatische Stadt gibt, die in meinen Erinnerungen erwachen könnte. Du wirst nicht glauben, aber es gibt sie! Osijek, die Stadt, wo ich jetzt drei Jahre lebe, macht meine Bilder über Österreich lebendig, vor allem der Fluss Drava. Ich kann dir diese Liebe nicht beschreiben! Wie die Mutter ihr Kind in den Armen hält, so umarmt die Drava Osijek wie die Donau Wien umarmt. Auch wenn mein Körper und meine Augen die österreichische Schönheiten nicht berühren, bei jedem Spaziergang, bei jedem Sonnenaufgang fliegt meine Seele über die Donau. Wer weiß, vielleicht werden wir uns eines Tages auf einer Kreuzung begegnen und zu Neujahr, wenn die Schneeflocken die Nacht ausfüllt, auf die ersten Klänge des Walzers An der schönen blauen Donau tanzen. Bis dahin, bleibt mir Osijek und Drava als Erinnerung an dich….

ARTIKEL WEITERHIN IN ARBEIT.

ÖSTERREICHISCHE KULTURTAGE- AUSTRIJSKI DANI KULTURE

Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei!

Broschüre-Brosura

18.10. | 19:30 h Kroatisches Nationaltheater, Županijska 9

ERÖFFNUNGSKONZERT Wiener Kammersymphonie Orchester Fritz Kircher – Violine Thomas Schaupp – Violine Jadenir Lacorte – Viola Sergio Mastro – Violoncello Felipe Medina – Kontrabass

19.10. | 19:30 h Kino URANIA, Šetalište V. Hengla 1

FILM „Der Räuber“ (Deutsch mit Kroatischen Untertiteln) von Benjamin Heisenberg mit Andreas Lust und Franziska Weisz

20.10. | 19:30 h Kroatisches Nationaltheater, Županijska 9

THEATERAUFFÜHRUNG (in kroatischer Sprache) „Einfach kompliziert“ von Thomas Bernhard mit Žarko Potočnjak Regie: Svetlana Patafta Produzent und Dramaturg: Pavo Marinković

21.10. 18:00 h Österreich-Bibliothek Osijek, Europska avenija 24

PREISVERLEIHUNG der DEUTSCHSPRACHIGEN PREISAUSSCHREIBUNG Österreich in Osijek, Kroatien in Wien

„Was erinnert Dich in Osijek an Österreich?“

Machs kurz und prägnant: fotografiere „Österreich in Osijek“ und beschreibe Dein Foto in circa 250 Wörtern auf DEUTSCH! Schreibe einen kreativen und originellen Text (lustig oder traurig, emotio- nal oder nachdenklich, kurz oder ausführlich und sende es mit Deinen Daten bis zum 12. Oktober 2011 an angelikawelebil@gmx.at

21.10. 20:00 h Stadtgalerien Osijek Galerie Waldinger, Fakultetska 7

E RÖ F F N U N G PHOTO MEETS REGGAE „Academy at Kingston Town / Jamica“ in Anwesenheit der Künstler

Im Rahmen des Projekts Academy Around the World bringt die Akademie für angewandte Photographie Graz eine Serie von Photographi- en junger Künstler, die zwei Wochen in Kingston Town / Jamaica verbracht haben, wo sie ihre Endarbeiten entwickelt haben. Die entstandenen Arbeiten wurden in Graz und Zagreb ausgestellt, und werden nun auch in Osijek gezeigt.

21.10. 22:00 h Club Tufna, Franje Kuhača 10

REGGAE-NIGHT DJ Mogli Treasure Isle Sound (Wien)

22.10. 11:00 h Caffe Bar Trica, Lučki prilaz 2

FOTOAUSSTELLUNGSERÖFFNUNG „Begegnungen –Begehungen“ von Andreas Zeitler

JAZZ-MATINÉE mit dem DUO Michaela Rabitsch & Robert Pawlik (Wien)

22.10. 20:30 h Kino URANIA, Šetalište V. Hengla 1

KONZERT DUO Catch-Pop String-Strong Jelena Popržan – Bratsche , Sängerin Rina Kacinari – Cello

18.10. | 19:30 h HNK, Županijska 9

KONCERT OTVORENJA Bečki komorni simfonijski orkestar Fritz Kircher – violina Thomas Schaupp – violina Jadenir Lacorte – viola Sergio Mastro – violončelo Felipe Medina – kontrabas

19.10. | 19:30 h Kino URANIA, Šetalište V. Hengla 1

FILM „Pljačkaš“ Benjamina Heisenberga sa Andreasom Lustom i Franziskom Weisz

20.10. | 19:30 h HNK, Županijska 9

KAZALIŠNA PREDSTAVA (na hrvatskom jeziku) „Jednostavno komplicirano“ Thomasa Bernharda Glumac: Žarko Potočnjak Redateljica: Svetlana Patafta Producent i dramaturg: Pavo Marinković

21.10. 18:00 h Austrijska čitaonica Osijek, Europska avenija 24

DODJELA NAGRADE ZA NATJEČAJ NA NJEMAČKOM JEZIKU Austrija u Osijeku, Hrvatska u Beču

„Što Te u Osijeku podsjeća na Austriju?“

Kratko i jasno: fotografiraj „Austriju u Osijeku“ i opiši svoju fotografiju u ca. 250 riječi na NJEMAČKOM JEZIKU! Napiši kreativan i originalan tekst (šaljiv ili tužan, emotivan ili filozofski, sažet ili detaljan) te uz svoje podatke pošalji do 12. listopada 2011. na angelikawelebil@gmx.at

21.10. 20:00 h Gradske galerije Osijek Galerija Waldinger, Fakultetska 7

O TV O R E N J E PHOTO MEETS REGGAE „Academy at Kingston Town / Jamica“ U nazočnosti umjetnika

21.10. 22:00 h Club Tufna, Franje Kuhača 10

REGGAE-NIGHT DJ Mogli Treasure Isle Sound (Beč)

22.10. 11:00 h Caffe Bar Trica, Lučki prilaz 2

OTVORENJE IZLOŽBE FOTOGRAFIJA „Susreti – Obilasci“ Andreas Zeitler

JAZZ-MATINEA DUO-m Michaela Rabitsch & Robert Pawlik (Beč)

22. 10. 20:30 h Kino URANIA, Šetalište V. Hengla 1

KONCERT DUO Catch-Pop String-Strong Jelena Popržan – viola , pjevačica Rina Kacinari – čelo

DEUTSCHSPRACHIGES PREISAUSSCHREIBEN

Österreich in Osijek, Kroatien in Wien…Kroatien und Österreich sind seit jeher miteinander verbunden, sei es in historischer Sicht, geographisch, kulturell, freundschaftlich oder wirtschaftlich. Gerade in Osijek findet man viele Zeichen, die an die Verbindung zwischen Österreich und Kroatien erinnern.

Historische Gebäude und Namen von Persönlichkeiten erinnern in Osijek an Österreich. So erinnern Namen von berühmten Persönlichkeiten an die gemeinsame Geschichte, Schriftsteller und Autorinnen an die gemeinsame Kultur. Man denke nur an Roda Roda oder die weniger bekannten, aber vielleicht ähnlich relevanten Autorinnen Vilma von Vukelic und Ilka Ungar, deren Gedichte vor Kurzem von Herrn Professor Vlado Obad wiederentdeckt und neu aufgelegt worden sind.

                            

Wenn man als ÖsterreicherIn auf dem Markt geht, hat man kaum sprachliche Probleme, denn man kann dort karfiol, marilica und paradaiz kaufen, wie in Österreich. Wenn man dann durstig  in einem nahegelegenem Café einen gespritzt bestellt und dazu eine cušpajz bestellt, wird man auch ohne Probleme verstanden.

Abgesehen von den vielen, im Straßenbild sichtbaren wirtschaftlichen Verbindungen (Banken, Geschäfte…), gibt es auch nicht so leicht Verbindungen: Menschen, die lange Zeit – sei es aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen – in Österreich gelebt haben und nach Hause zurückgekehrt sind. Auch sie haben eine Verbindung zwischen den beiden Ländern geschaffen.

Ganz abgesehen von den Flüssen Drau und Donau, die Slawonien mit Österreich seit jeher miteinander verbinden…

Welche Verbindung zwischen Osijek und Österreich ist für DICH wichtig?

Mache ein Foto und beschreibe Deine Erfahrung, Deine Erinnerung oder Deine Anektdote in 250 Wörtern.

Schicke sie ein und gewinne einen Überraschungspreis.

Alles Details dazu findest du hier:

deutsch: Preisausschreiben

hrvatski: NAGRADNI NATJEČAJ

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturforums Zagreb, der Österreich Bibliotheken und des OEAD. Vielen Dank an Sanja Cimer. Sie hat den Ausschreibungstext ins Kroatische übersetzt.

Susret književnika podunavskih zemalja u Vukovaru

Schön langsam neigt sich der Sommer seinem Ende und  beginnt das neue Semester für SchülerInnen und Studierende und wie könnte man dieses besser eröffnen als mit spannenden Filmen und Lesungen?

Am 9. und 10. September 2011 findet in Vukovar ein AutorInnentreffen aus dem Donauraum
„Literatur ist stärker. Die Donau als Symbol für die Überwindung von Grenzen - Književnost je jača. Dunav kao simbol premošćivanja granica.“statt.

Caffe bar D2, Trg Republike Hrvatske bb (an der Donau/na Dunavu)

TeilnehmerInnen/Sudjeluju:
Karl-Markus Gauß /A/, Erwin Riess /A/, Krisztiàn Grecsó /H/, Damir Karakaš /HR/, Ivana Bodrožić-Simić /HR/, Robert Perišić /HR/, Selvedin Avdić /BIH/, Lamija Begagić /
BIH/, Teofil Pančić /RS/, Vladimir Arsenijević /RS/

Moderation/Moderator: Srećko Horvat /HR/

Vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer, von Ovid bis zu Claudio Magris und Péter Esterházy, ist die Donau Grundlage der literarischen Inspiration. Vom 9. bis zum 10. September soll die Donau Symbol für die Überwindung von Grenzen darstellen, wenn 20 Jahre nach kroatischer Unabhängigkeitserklärung und Kriegsausbruch 10 namhafte Schriftsteller aus dem Donauraum in der Stadt Vukovar zusammenkommen, um bei Vorlesungen, Diskussionen und Filmen die vielfältige, gemeinsame Geschichte und Zukunft des Donauraumes zu durchleuchten. Zugleich soll es bei dieser literarischen Begegnung an historisch bedeutsamen Ort um die Frage einer literarischen und kulturellen Standortbestimmung in Kroatien, bzw. in der Region, 20 Jahre nach dem Zerfall Jugoslawiens gehen.

Od Schwarzwalda do Crnoga mora, od Ovida do Claudia Magrisa i Pétera Esterházyja, Dunav je temelj književnih inspiracija. Od 09. do 10. rujna Dunav će biti simbol premošćivanja granica, jer će se, 20 godina nakon proglašenja neovisnosti Hrvatske i izbijanja rata, u Vukovaru susresti 10 poznatih književnika iz podunavskih zemalja sa željom da kroz predavanja, rasprave i prikazivanje filmova prodru u srž raznolike zajedničke povijest i budućnost dunavskog prostora. Istovremeno, ovaj književni susret na povijesno značajnom mjestu trebao bi otvoriti pitanje književnog i kulturnog stajališta u Hrvatskoj, odnosno u regiji, 20 godina nakon raspada Jugoslavije.

Vukovar susret knjizevnika

Alfred Pressnitz “eSCAPE Landscape”

Das Kulturforum Zagreb und die Gradske Galerije Osijek präsentieren:

ALFONS PRESSNITZ: ”eSCAPE LANDscape”

Der österreichische Maler und Gewinner des Faistauer – Anerkennungspreises 2008 Alfons Pressnitz präsentiert nach Zagreb eine Auswahl seiner Werke in Labin und Osijek. Seine eindrucksvollen Malereien befragen den Begriff des Idyllischen in der Darstellung von Landschaft und häuslichem Ideal. Die Idylle stellt eine Art von Wirklichkeitsflucht dar, die Ausdruck einer gegenwärtigen Unzufriedenheit ist und mit einer gesellschaftlichen oder persönlichen Disharmonie zusammenhängt. www.alfonspressnitz.de

Die Vernissage findet am Di 07.06.2011 um 20:00 in der Galerija Waldinger,  Fakultetska 7 (Tvrđa) statt.

Die Ausstellung ist bis 21.06.2011 zu sehen.

Öffnungszeiten der Galerie: Di- So 17:00-20:00

web: www.ggo.hr

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